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Die ganze Geschichte unserer „unendlichen“ Pferdesuche:
Als unsre Voltigruppe von D zu C aufgestiegen war und somit 3er Kürübungen erlaubt waren, wurde schnell klar unser Whisky, liebevoll Pony genannt, wird langsam zu kurz, na ja hört sich jetzt banal an aber zu 3 auf unserem kleinen Dicken kann es schon recht eng werden, vor allem lies der Whisky ungefähr nur 2/3 seines Rückens nutzen...
Naja gesagt getan... Also ging die Pferdesuche los, hätte jemand gewusst dass wir ein Jahr später immer noch nicht mehr haben als viele Ankaufsuntersuchungen von kaputten „Kläppern“ , viele Tränen und enttäuschte Gesichter, hätten wir es uns vielleicht etwas anders überlegt.
Eigentlich war es eine Art Abenteuer, so ziemlich jedes Wochenende gings rund um die Welt zur Pferdebesichtigung, jedes Voltikind durfte mal mit zum „testen“ und unsre treuen Helfer, Jenny und Karin waren auch mit von der Partie. (Mc Donald´s konnte dank uns 4 weitere Fillialen eröffnen )
Wir hatten alle Pferdesorten dabei, Magersuchtspferde, Pony führen, Rodeo reiten, Pferde die uns beim Satteln halb fraßen, und zum Glück noch dass ein oder andere nette Pferd...
Vorallem 2 Schimmel verdrehten uns den Kopf, der Pontino und der Balou,
unser polnisches export Pferd. Liebevoll wurde unser Pole gepflegt, der hat die ganze Zeit so gezittert der Arme ! Leider bestand unser Riese die Ankaufsuntersuchung nicht genau wie unser anderer Schimmel und viele weitere Pferde... aufjedenfall wäre die Geschichte jetzt viel zu lang weil langsam kommt es mit vor als hätten wir 100 Millionen Pferde gesehen bis zum Tag X:
Ostermontag, Ostereiersuchen in Haag, tausend kleine Kinder, gestresste Voltiausbilder, mittendrin: Jenny, Julia, Andrea, Chrissi
Alle anderen Ausbilder bekamen mindestens 5 mal zu hören „Schnell schnell beeilts euch, wir schauen heut noch ein Pferd an!“
Das Auto war voll gepackt und los gings, die Arme Chrissi durfte die ganzen 3 Stunden Fahrt nicht aufs Klo weil die Jenny es so eilig hatte, wegen dem Dressurkurs beim Antonio, der gleich im Anschluss statt fand.
Die leidende Chrissi daraufhin: „ Des Pferd muss aber einiges wieder gut machen ich muss wegen dem so leiden, meine Blase platzt gleich!“
Nach ewig langer Fahrt kamen wir an (NEIN wir haben uns NIE verfahren und mussten nicht so „Sexy“ Türken Jungs nach dem weg fragen, gäh Jenny?!)
Und da war er unser Derik, groß, breit und hübsch, Julia und Chrissi wussten sofort das ist unser Pferd, jaaa wie bei jedem Pferd dass wir ansahen eben
Und wir testeten unser Baby unter schwierigsten Bedingungen, da war dieser Platz oder wie man des sonst nennen soll, abgetrennt durch Steine oder Felsen? Holzstämme und rechts und links Autobahn und ein „reißender“ Fluss. Gut und weil’s noch nicht schön genug war fings auch noch mit Regnen an, pardon, mit schütten! Trotzdem schaffte es unser Dicker uns zu überzeugen, und jetzt steht er hier, na ja gut dass war dann wieder eine andere sehhhr lange Geschichte und weil sich des ganz jetzt aber wie ein Märchen anhört belassen wirs dabei und hören hier auf (der restliche Teil mit Klinik, Operation etc. wurde kurzerhand zensiert, ich hoffe da hat niemand was dagegen),den ein Märchen hat immer ein Happy End und das hat unsere Geschichte auch! Aufjedenfall haben wirs jetzt geschafft rund 1 ½ Jahre später und können stolz auf uns sein nie den Glauben aufgegeben zu haben, es hat sich gelohnt!
Derik wir lieben dich, du Nagetier!
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